Empowerment – Selbstbestimmung
Stärke zeigen – Ja und Nein sagen
Am 14. April inspirierte uns Verona Gerasch vom Singener „Hegau-College“ zu einer regelrechten Erlebnis-Tour, die bei vielen Teilnehmerinnen wohl auch nachwirken wird. Mit Fragen, Übungen und zahlreiche Denk-Impulsen reisten wir durch unser Innenleben, um künftig unser Leben mit gewünschten Ergebnissen im Außen noch selbstbestimmter und erfolgreicher gestalten zu können.Unsere Erkenntnisse:
Unser Denken und Fühlen, unsere Glaubenssätze und andere Prägungen steuern unser Handeln – unser Tun manifestiert sich in unseren Lebensumständen. Veränderung unseres Denkens führt zu neuen Handlungsweisen. Das Handeln ist die Brücke, der schöpferische Akt, der zu Ergebnissen führt. Wollen wir also etwas anderes erreichen und erleben als bisher, müssen wir unsere Denk- und Verhaltensweisen ändern.
Erlebnis- und Denkstationen:
Wir bewerteten spontan berufliche und private Lebensfelder und stellten Positives, aber auch „Knackpunkte“ in den einzelnen Lebensbereichen fest. Dies ermöglicht es, unseren individuellen Handlungsbedarf zu deutlicher zu erkennen. Wir beleuchten Beweggründe und Motive unseres Tuns. Wir erkannten, dass Motive, wie Anpassung, Gewohnheit, Vermeidung, Pflichtgefühl, aber auch Gier oder Rache sehr wohl positive wie auch negative Wirkungen haben können. Wir schauten uns an, wo wir Erwartungshaltungen anderer entsprechen wollen und wo eigenen Erwartungen – und wo diese Erwartungen herkommen. Wir überlegten: In welchen Situationen fühle ich mich überfordert, ausgenutzt, bevormundet? Woher kommt das? Und: In welchen Situationen, gegenüber welchen Personen kann ich schlecht „Nein“ sagen? Warum?Selbst-bewusst-sein zu üben
Wir erhielten Anregungen, um Selbst-bewusst-sein zu üben. Uns wurde klar, wie wichtig es ist, zu wissen: Das will ich! Und das will ich nicht! Denn erst, wenn uns dies selbst klar ist, können wir es auch anderen Menschen deutlich machen. Dabei achten wir auf unsere Worte, die Stimme und Körpersprache. Uns wurde deutlich - auch wenn natürlich Wechselwirkungen zwischen unserer Umwelt und uns als Individuen da sind: Ich bestimme über mein Leben! Es sind weder „die Umstände“ noch andere Menschen. Applaus und auch nachdenkliche Gesichter erntete die Referentin für ihren spannenden Vortrag.
Quelle: http://www.bwb-netzwerk.de/
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